Zimmerpflanzen pflegen, mit Gießen allein nicht getan
Zimmerpflanzen verschönern die eigenen vier Wände, schaffen ein angenehmes Raumklima und schenken Räumen ein lebendiges Ambiente. Für einen gesunden und üppigen Wuchs kommt es auf die richtige Pflege an.
Wer einen Balkon hat, der wird sich an schönen Tagen auf diesem aufhalten wollen. Balkone ohne Bepflanzung vermitteln oft den Eindruck, als stünden die dazugehörigen Wohnungen leer. Da es sich auf einem hergerichteten und begrünten Balkon schöner sitzen lässt, entdecken viele Menschen im Frühjahr den Gärtner in sich. Noch besser gärtnern lässt es sich im eigenen Garten. Stadtmenschen mieten sich hierfür oft kleine Schrebergärten an, in denen sie sich an Wochenenden oder im Urlaub ihrer Passion widmen können. Wem weder ein Garten noch ein Balkon zur Verfügung steht, aber dennoch auf Pflanzen nicht verzichten möchte, schafft sich Zimmerpflanzen an. Es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die für die Haltung in der Wohnung geeignet sind. Einige Exoten würden in unseren Breitengraden gar nicht überleben, wenn man sie draußen einpflanzte.
Man kann Saatgut für Zimmerpflanzen kaufen, für Ungeduldige sind die meisten Pflanzen schon großgezogen im Topf erhältlich. In den Töpfen findet man ein kleines, bedrucktes Etikett, dass in der Erde steckt und Anleitungen zur richtigen Pflege der Pflanze enthält. Wie oft sollte diese gegossen werden? Ist die Haltung im Halbschatten oder Schatten möglich oder bevorzugt die Pflanze direkte Sonneneinstrahlung? Bevor man sich Zimmerpflanzen kauft, sollte man wissen, wie die Lichtverhältnisse an den Orten sind, an denen man beabsichtigt, die Pflanzen zu platzieren. Es ist wenig sinnvoll, sich eine sonnenliebende Pflanze zu kaufen, weil sie einem besonders gefällt, zuhause jedoch feststellt, dass die Wohnungsfenster nach Norden zeigen. Es gibt auch für lichtarme Zimmer schöne Alternativen. Nacht- und Schattengewächse wären hier angebracht. Nachtgewächse sind ebenfalls zu empfehlen, wenn man sein Schlafzimmer mit Topfpflanzen verschönern möchte. Pflanzen reichern die Luft am Tage mit Sauerstoff an, verbrauchen selbigen jedoch in der Nacht, genau wie Menschen. Nachtgewächse hingegen produzieren Sauerstoff, sobald es dunkel wird. Auch sollte man sich überlegen, ob man die Muse hat, sich um die Pflanzen ausreichend und richtig zu kümmern. Einige Pflanzen brauchen besonders viel Zuwendung, andere sind genügsamer.
09.07.2010