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Firmennamen auswählen, Logo erstellen, Logo schützen

Ein eigenes Unternehmen ist für viele Menschen ein Traum. Die Selbstständigkeit erfordert jedoch besonders zu Beginn große Anstrengungen. Nicht nur die Finanzierung, sondern auch weitere Dinge müssen bedacht werden.

Zu diesen Dingen, die eventuell zunächst eher nebensächlich erscheinen, jedoch von zentraler Bedeutung sind, gehört die Anfertigung eines Firmenlogos. Ist der Name des Unternehmens gefunden, so kann man einen Grafikdesigner damit beauftragen, ein zum Namen und zum Konzept der Firma passendes Logo zu entwerfen. In der Regel machen Designer dann einige Vorschläge, aus denen es dann auszuwählen gilt. Theoretisch könnte man nun mit der Unternehmertätigkeit beginnen. Ärgerlich wird es allerdings dann, wenn nach einiger Zeit ein Brief von einem Rechtsanwalt ankommt, der dem Jungunternehmer erklärt, dass es den Namen bereits gibt, da er rechtlich geschützt ist.

Um diese Unannehmlichkeit zu umgehen, empfiehlt es sich noch vor der Erstellung des Logos zu prüfen, ob der Name nicht schon vergeben ist. Stellt sich heraus, dass der Firmenname bereits existiert, muss man sich einfach einen neuen Namen ausdenken. Sobald Name und Logo feststehen, sollte man sich möglichst zeitnah darum bemühen, beides zumindest deutschlandweit, besser jedoch international schützen zu lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zum einen kann der Name von anderen Institutionen nicht verwendet werden, zum anderen wird somit verhindert, dass man einen rechtlichen Fehler macht, indem ein bereits registrierter Name benutzt wird.

Die Registrierung erfolgt beim Patentamt. Bevor man den Antrag stellt, sollte man sich allerdings beim Patentanwalt beraten lassen. Eine Registrierung in Deutschland beläuft sich auf ca. 400 Euro. Sollen Name und Logo in weiteren Ländern ebenfalls geschützt werden, so fallen für jedes weitere Land zusätzliche Kosten an. Um die hohen Kosten gleich zu Beginn der Selbstständigkeit zu umgehen, empfiehlt es sich, den Namen und das Logo des Unternehmens zunächst nur in Deutschland zu schützen. Nach einiger Zeit kann man den Markenschutz immer noch auf zusätzliche Länder erweitern. Selbstverständlich gilt dieser Ratschlag nicht für alle Firmen; genaue Informationen zur individuellen Vorgehensweise erhält man tatsächlich nur bei einem routinierten Patentanwalt. Die Investition lohnt sich ganz bestimmt.

13.07.2010